Den Trainer und Kapitän am selben Tag zu verlieren, ist ein schwerer Schlag für jeden Verein, und genau das steht Crystal Palace bevor. Manchester City hat sich mit Kapitän Marc Guehi auf einen Transfer für zunächst 20 Millionen Pfund geeinigt, nur wenige Stunden nachdem Trainer Oliver Glasner seinen Abschied von Selhurst Park zum Saisonende bestätigt hatte.
Guehis Wechsel erfolgte, nachdem Manchester City aufgrund von Verletzungsproblemen in der Abwehr verstärkt Interesse an ihm gezeigt hatte. Nach Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen wurde eine grundsätzliche Einigung über den englischen Verteidiger erzielt, die seinen Wechsel ins Etihad Stadium ermöglichte.
Selbst wenn Manchester City Marc Guehi zu diesem Zeitpunkt nicht verpflichten konnte, galt sein Abgang als unvermeidlich, da sein Vertrag im Juni ausläuft. Als Mannschaftskapitän und Schlüsselfigur der letzten Jahre hinterlässt sein Verlust eine große Lücke bei Crystal Palace, sowohl sportlich als auch in Bezug auf die Führungsqualitäten auf dem Platz.
Ähnlich verhält es sich mit Oliver Glasner. Obwohl die Bekanntgabe seines Abschieds für die Öffentlichkeit überraschend kam, war die Entscheidung bereits vor längerer Zeit gefallen und auf höchster Vereinsebene besprochen worden. Beide Seiten hatten vereinbart, die Entscheidung zu einem für Verein und Trainer passenden Zeitpunkt öffentlich zu machen.
Quellen aus dem Umfeld des Vereins deuten darauf hin, dass der Verkauf von Marc Guehi einer der Faktoren war, die Glasners öffentliche Stellungnahme beeinflusst haben. Er gab zudem zu, dass Crystal Palace offen für Angebote für Schlüsselstürmer Jean-Philippe Mateta sei. Für den Londoner Klub besteht die größte Herausforderung nun darin, eine Zukunft ohne den erfolgreichsten Trainer und Kapitän der Vereinsgeschichte zu gestalten – ein Prozess, der Zeit und wohlüberlegte Entscheidungen erfordern dürfte.








