Unter normalen Umständen wäre der Verkauf von Bruno Fernandes, einem der wenigen erfolgreichen Spieler von Manchester United seit Sir Alex Ferguson, inakzeptabel. Doch das Angebot von 100 Millionen Pfund für einen Spieler, der im kommenden November 31 Jahre alt wird, ändert alles. Ein weiterer großer Vorteil dieses Transfers könnte darin bestehen, dass eine größere Rebellion innerhalb der Fangemeinde von United vermieden wird, falls der Kapitän sich zum Abgang entschließt.
Fernandes erwägt ernsthaft, für einen atemberaubenden neunstelligen Betrag zu Al-Hilal, dem erfolgreichsten Verein der Saudi Professional League, zu wechseln. Und das Vertragsangebot übersteigt 200 Millionen Pfund, um den portugiesischen Mittelfeldspieler in den Nahen Osten zu locken. Sein Agent Miguel Pinho traf sich am Donnerstag mit Vertretern von Al-Hilal, um die möglichen Einzelheiten des Deals zu besprechen, der unter den United-Fans für große Kontroversen sorgen dürfte. Es wird davon ausgegangen, dass innerhalb einer Woche eine Entscheidung getroffen werden muss, da Al-Hilal Fernandes für die Klub-Weltmeisterschaft im Team haben möchte.
Die Haltung von United bleibt unverändert, sie wollen ihren Star nicht verkaufen. Trainer Ruben Amorim möchte das Wiederaufbauprojekt um seinen Landsmann herum aufbauen. Nur Kevin De Bruyne hat seit seinem Wechsel von Sporting im Jahr 2020 in der Premier League mehr Vorlagen gegeben als Fernandes, obwohl das Team nicht besonders erfolgreich war.
Die Höhe des Angebots hat den Vorstand jedoch überrascht. United muss dringend Spieler verkaufen, um Amorini die finanziellen Mittel für den vollständigen Neuaufbau seines Kaders zur Verfügung zu stellen, und für den richtigen Preis ist jeder Spieler verfügbar. Bruno Fernandes galt als unantastbar, doch da das Angebot nun Aufmerksamkeit erregt hat, hat der Verein möglicherweise keine andere Wahl.
Bei den Fans gibt es großen Widerstand gegen diesen Schritt, doch wenn Fernandes geht, wird erwartet, dass Kobbie Mainoo im Kader bleibt, um eine größere Revolte innerhalb des United-Trikots zu vermeiden.








