Die U21-Europameisterschaft 2025 in der Slowakei ist in vollem Gange, das Viertelfinale rückt näher. Im Hauptspiel am Samstag besiegte England Spanien in Trnava mit 3:1. James McAtee erzielte in der 10. Minute das erste Tor, Harvey Elliott erhöhte in der 15. Minute auf 94:XNUMX, indem er das Passspiel im Strafraum und die Ermüdung der gegnerischen Abwehr ausnutzte. Obwohl Spanien bereits vor der Halbzeit durch einen Elfmeter von Javier Guerra in Führung gegangen war, machte Elliot Anderson in der Verlängerung den Sieg für England perfekt, nachdem in der XNUMX. Minute ein weiterer Elfmeter herausgeschossen wurde.
Trotz des Sieges wurde das Spiel durch eine massive Schlägerei im Anschluss an das Spiel getrübt, bei der sich Spieler tätlich anlegten. Verteidiger Charlie Cresswell und ehemalige Spieler wie Mateo Joseph waren in die Auseinandersetzung verwickelt, während Rafa Marín wegen eines Fouls auf dem Spielfeld vom Platz verwiesen wurde. Dieser Vorfall gab in den darauffolgenden Wochen Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Mannschaftsdisziplin.
Niederlande sichern sich Halbfinalplatz
Die Niederlande sicherten sich unterdessen mit einem 21:1-Sieg gegen Portugal in Žilina ihren Platz im Halbfinale der U0-Europameisterschaft. Ernest Poku erzielte in der 84. Minute das entscheidende Tor, obwohl nach der Gelb-Roten Karte für Ruben van Bommel nur noch wenige Spieler auf dem Platz standen. Die beiden Ergebnisse legen das Halbfinale am 25. Juni fest: England trifft in Bratislava auf die Niederlande, während der Sieger des Duells Deutschland-Italien laut UEFA im Kosovo oder in Bratislava auf den Sieger des Spiels Dänemark-Frankreich trifft.
Die U21-EM verlief bisher beeindruckend. Deutschland blieb in der Gruppenphase ungeschlagen, und Talente wie Nick Woltemade zeigten hervorragende Form und beeindruckende Leistungen. Dänemark hat dank William Osula stark zugelegt, während Frankreich und Italien am Sonntag im Viertelfinale gegen Dänemark bzw. Deutschland ihr Können unter Beweis stellen wollen.
Das große Finale der U21-Europameisterschaft findet am 28. Juni statt. Die bevorstehenden Halbfinals werden Rivalität und Spannung anheizen und junge Talente werden sich auf der höchsten europäischen Bühne ihrer Altersgruppe beweisen.
Einige interessante Fakten zur U21-Europameisterschaft
Eine der Besonderheiten der U21-Europameisterschaft besteht darin, dass Spieler bis zum Alter von 23 Jahren teilnehmen können. Die Registrierungskriterien sind so gestaltet, dass junge Spieler den gesamten Qualifikationszyklus von den Vorrundenspielen bis zu den Endspielen durchlaufen können. Für die Ausgabe 2025 gilt dieses Recht für Spieler, die am oder nach dem 1. Januar 2002 geboren wurden und somit zu Beginn des Qualifikationsjahres höchstens 21 Jahre alt waren.
Insgesamt nehmen 16 Nationalmannschaften an diesem Turnier teil, jedes mit einem Kader von 23 Spielern, also insgesamt 368 Spielern. Davon waren 205 bei Beginn der Meisterschaft 22 oder 23 Jahre alt, was 55,7 % der Gesamtzahl entspricht. 73 von ihnen, also 19,8 %, sind genau 23 Jahre alt. Titelverteidiger England ist die einzige Mannschaft, die noch keine 23-Jährigen für das Turnier gemeldet hat, da Middlesbrough-Mittelfeldspieler Hayden Hackney nur zwei Tage vor dem Finale am 23. Juni 26 Jahre alt wird.
Die englische Mannschaft hat mehrere Spieler über 21 im offiziellen Kader, darunter Manchester City-Kapitän James McAtee, Liverpools Harvey Elliott und Newcastle-Verteidiger Tino Livramento, der als einziger aus Lee Carsleys Team den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft hat. Alle 16 Teams verfügen über mindestens neun Spieler im Alter von 22 oder 23 Jahren, während Georgiens Kader von 19 Spielern dieses Alters angeführt wird – die höchste Zahl im Turnier.
Der älteste Spieler dieses Turniers ist hingegen Millen Manhoef von Stoke City, Mitglied der niederländischen Nationalmannschaft und geboren am 3. Januar 2002. Die Stichtagsregel, die ein Höchstalter von 23 Jahren und sechs Monaten erlaubt, ist eine langjährige Praxis der UEFA und soll ein Gleichgewicht zwischen Erfahrung und der Frische junger Talente gewährleisten.











