Manchester City hat Florian Wirtz als Talent für die Nachfolge von Kevin De Bruyne identifiziert und die Engländer sind bereit, 100 Millionen Pfund für den Kauf des Bayer Leverkusen-Stars zu zahlen. Der neue Sportdirektor Hugo Viana wird für die Verhandlungen über diesen Transfer verantwortlich sein und über genügend Geld verfügen, um Leverkusen dazu zu bewegen, Wirtz abzugeben. In der Vergangenheit hat City eine Bereitschaft zu hohen Investitionen gezeigt, wie beispielsweise vor etwa fünf Jahren, als sie die Ausstiegsklausel von 100 Millionen Pfund für Jack Grealish bei Aston Villa erfüllten. Heute besteht ihr Ziel darin, den 21-jährigen Florian Wirtz zu verpflichten, der eine deutliche Erhöhung seines aktuellen Gehalts von 73 Pfund pro Woche erhalten wird.
Der Transfer ist Teil der Bemühungen von Manchester City, Guardiolas Kader neu aufzubauen, nachdem das Team im Wintertransferfenster über 170 Millionen Pfund für drei neue Spieler ausgegeben hatte. Die Entscheidung, De Bruyne nicht erneut zu verpflichten, wurde getroffen, um Gelder und Ressourcen auf die Verpflichtung von Spielern zu konzentrieren, die neue Perspektiven bieten könnten. Wirtz ist zu einem Top-Ziel geworden, da City glaubt, dass er Veränderungen im Mittelfeld und im Angriff bewirken kann.
Florian Wirtz' Vertrag in Leverkusen läuft noch zwei Jahre, der Bundesligist möchte ihn jedoch zu einer Verlängerung bis 2028 bewegen. Seine Berater fordern in diesem Zusammenhang eine Ausstiegsklausel in Höhe von 85 Millionen Pfund, die nach der WM aktiviert würde, während Leverkusen eine Quote von über 125 Millionen Pfund bevorzugt.
City glaubt, dass die Mannschaft unter Xabi Alonso es vorziehen würde, wenn ihr Starspieler die Bundesliga verlassen würde, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Trotz der Herausforderungen, die Florian Wirtz‘ Abgang aus Deutschland zu Beginn der Saison mit sich bringen könnte, ist Guardiolas Entscheidung, ihn als Ersatz für eine Premier-League-Legende auszuwählen, ein entscheidender Faktor. Sollte der Transfer zustande kommen, wäre er ein strategischer Schritt zum Wiederaufbau des Kaders von Manchester City.











