Arsenal bereitet sich auf ein sehr aktives Sommertransferfenster vor und ist parallel auf der Suche nach zwei hochkarätigen Stürmern: Viktor Gyokeres und Benjamin Sesko. Obwohl die Vereinsführung nicht plant, zwei Neuner zu verpflichten, hat Sportdirektor Andrea Berta bereits fortgeschrittene Gespräche mit beiden Spielern geführt und schließt weitere Transfers, darunter Ollie Watkins von Aston Villa, nicht aus, nachdem der Transfer im Januar nach dem ersten Versuch der Londoner scheiterte.
Der 27-jährige Gyokeres hat seine Wünsche klar zum Ausdruck gebracht und möchte lieber für Arsenal spielen als für jedes andere Team, trotz des Interesses von Manchester United sowie spanischen und italienischen Vereinen. Er befindet sich derzeit mitten in einem Streit mit Sporting Lissabon, da der Verein ihm einen Wechsel für 60 Millionen Pfund nicht erlauben will. Präsident Frederico Varandas wirft Gyokeres' Berater vor, mit dem Preis des Spielers zu spielen, was zu einer Sackgasse in den Gesprächen zwischen dem Stürmer und Arsenal geführt hat. Die Pattsituation hat den englischen Verein gezwungen, andere Optionen für den offensiven Mittelfeldspieler zu prüfen, wobei der Preis ein Schlüsselfaktor bei diesem Ziel ist.
Der 22-jährige Sesko könnte RB Leipzig für über 60 Millionen Pfund verlassen, nachdem er im vergangenen Sommer zunächst einen Wechsel erwogen hatte, sich dann aber für ein weiteres Jahr in Deutschland entschied. Vereine wie Bayern München haben Interesse an ihm gezeigt, doch Arsenal hat vor der letzten Saison viel Arbeit investiert, um den Spieler von einem Wechsel in die Emirate zu überzeugen. Mikel Arteta schätzt das Potenzial des slowenischen Stürmers sehr.
Beide Spieler bieten unterschiedliche Profile. Gyokeres ist körperlich stark und im Strafraum äußerst treffsicher, während Sesko Schnelligkeit, Größe und die Fähigkeit vereint, aus der Distanz zu agieren. Mit einem dieser Spieler oder vielleicht einem weiteren Stürmer, den Berta identifiziert, will Arsenal den Kader verstärken und in den Kampf um den Premier-League-Titel zurückkehren, der in dieser Saison voraussichtlich noch härter ausfallen wird. Gelingt es, die Situation zu klären und eine Einigung mit Sporting oder Leipzig zu erzielen, haben die Londoner in der nächsten Saison die Garantie für eine hochklassige Nummer 9.









