Manchester City könnte bei der Zukunft von Liverpools Wunschspieler Antoine Semenyo ein gewichtiges Wort mitzureden haben. Semenyos Fünfjahresvertrag, der eine Ausstiegsklausel enthält, hat großes Interesse geweckt. Die Klausel, die einen Wert von rund 60 Millionen Pfund hat, soll in der ersten Hälfte des Januar-Transferfensters aktiviert werden.
Liverpool ist an Semenyo interessiert, der in dieser Saison sechs Tore für Bournemouth erzielt hat, und Quellen aus dem Umfeld des Spielers deuten darauf hin, dass er einem Wechsel zum amtierenden Meister der Premier League nicht abgeneigt ist.
City-Trainer Pep Guardiola lobte den 25-Jährigen und bezeichnete ihn als „Ausnahmespieler“. Er ist besorgt über das Fehlen eines torgefährlichen Mittelfeldspielers im Kader, was einen möglichen Wechsel von Semenyo ins Gespräch bringt. Guardiola ist zudem besorgt, dass sein Team zu sehr von Erling Haalands Torgefährlichkeit abhängig ist und sucht daher nach weiteren Spielern mit guten Fähigkeiten vor dem Tor.
Die Idee, jemanden wie Semenyo zu verpflichten, passt zu allem, worüber die City-Fans seit Monaten diskutieren. Der Kader ist stark, aber es herrscht ein deutliches Ungleichgewicht, was die Torausbeute jenseits von Haaland angeht. Wenn ein Team mit den Ansprüchen von City so stark von einem Stürmer abhängig ist, selbst von einem so außergewöhnlichen wie Haaland, entsteht eine Schwäche. Die City-Fans haben das bemerkt, und Guardiola scheint es auch erkannt zu haben.
Semenyo wäre kein garantierter Stammspieler, aber das war für die Citizens noch nie ein Problem. Spieler entwickeln sich in ihre Rollen hinein, und Pep Guardiola hat eine lange Tradition darin, diejenigen zu fördern, an die er wirklich glaubt. Die Fans schätzen auch seine körperliche Präsenz und seinen Einsatzwillen. Das sind Eigenschaften, die in Guardiolas System traditionell gut zur Geltung kommen.









