William Saliba soll trotz des Interesses von Real Madrid beim FC Arsenal bleiben, berichten englische Medien. Der europäische Fußballanalyst Andy Brassell ist der Ansicht, dass drei andere Innenverteidiger ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten als Madrid derzeit. Saliba steht nicht auf der Liste der Verteidiger des spanischen Klubs.
Trainer Xabi Alonso von den Königlichen hat den Umbau der Abwehr zur obersten Priorität im Sommertransferfenster erklärt. Während Trent Alexander-Arnold, Dean Huijsen und Álvaro Carreras alle nach Spanien wechselten, steht noch ein weiterer Innenverteidiger auf der Wunschliste des Vereins.
Medienberichten zufolge galt Saliba als vorrangiges Ziel für Real Madrid. Der 24-Jährige beendete jedoch die Spekulationen über seine Zukunft, indem er letzten Monat einen neuen Vertrag bei Arsenal unterzeichnete. Brassell sagte, die Nachricht von Salibas Verbleib bei Arsenal sei für den Vorstand von Real Madrid keine Überraschung gewesen, da der Vorstand des Bernabeu-Stadions in der Vergangenheit die Gehaltsstruktur des Vereins nicht geändert habe, um einen bestimmten Spieler zu verpflichten.
Saliba betonte nach der Vertragsunterzeichnung, dass der Verein gut aufgestellt sei, um weiter voranzukommen. Dies sei ein wichtiger Faktor für seine Entscheidung zu bleiben. Brassell betonte zudem, dass das Interesse seiner Berater an Saliba wahrscheinlich übertrieben sei, um die Verhandlungen mit Arsenal zu beschleunigen.
Anstelle von Saliba hat Real Madrid Marc Guehi, Ibrahima Konate und Dayot Upamecano als bevorzugte Optionen für die Abwehr ausgemacht. Alle drei Verteidiger befinden sich im letzten Jahr ihres Vertrags, was die Situation für Madrid günstig macht. Angesichts der finanziellen Situation von Real Madrid und der Präferenzen von Trainer Xabi würden sie Spieler wie Guehi und Konate lieber verpflichten, als sich auf einen erbitterten Kampf um Saliba einzulassen.








