Viktor Gyökeres hat das Angebot von Sporting Lissabon zu neuen Vertragsverhandlungen abgelehnt, da seine Transfergeschichte eine bittere Wendung nimmt. Der schwedische Stürmer wird von Manchester United und Arsenal beobachtet, doch der portugiesische Verein ist nicht bereit, ihn für den niedrigen Preis zu verkaufen, den englische Vereine verlangen.
Diese Haltung hat Gyökeres verärgert. Er ist der Ansicht, Sporting habe sein Versprechen, ihn gehen zu lassen, gebrochen. Er drohte sogar mit einem Streik, um einen Verkauf zu erzwingen. Der Verein versuchte, die Situation zu entschärfen, indem er den Stürmer zu einem Versöhnungsgespräch einlud, doch er und seine Vertreter lehnten dies umgehend ab.
Viktor Gyökeres befindet sich derzeit im Urlaub in Saint-Tropez und wird voraussichtlich nicht so bald wieder ins Training zurückkehren, obwohl er sich letzte Woche kurz zur Situation äußerte. Der Sporting-Präsident erklärte, er werde sich nicht unter Druck setzen lassen, den Stürmer für 60 Millionen Euro plus 10 Millionen Euro Zusatzleistungen zu verkaufen, da dieser Betrag nie garantiert war. Er kritisierte den Berater dafür, die Situation verschlimmert zu haben, und betonte, dass während der Saison keine offiziellen Angebote eingegangen seien. Doch das scheint nicht der Fall zu sein, denn mehrere Topklubs der Premier League sind nun bereit, den Sporting-Star zu verpflichten.
Vor dem Interesse von Arsenal waren Versuche, Gyökeres zu Real Madrid zu holen, gescheitert. Juventus Turin hatte ein hochdotiertes Angebot abgelehnt. Arsenal hat die Gespräche inzwischen ausgesetzt, um sich verstärkt dem Leipziger Benjamin Sesko zu widmen, mit dem man sich angeblich auf persönliche Bedingungen geeinigt hat.
Da die Angelegenheit um Viktor Gyökeres noch immer nicht geklärt ist, möchte Sporting die Möglichkeit eines Abgangs offen halten, falls die Bedingungen seinen Wünschen entsprechen. Doch derzeit ist alles noch ungewiss und mit der Annäherung des Sommer-Transferfensters steigt die Spannung.









